So vermeiden Sie klassische China-Probleme

11.02.09

China bietet für viele Unternehmen große Potentiale – im Einkauf als auch als Absatzmarkt. Aber es gibt auch Unternehmen, für die das Land derzeit uninteressant ist. Um Probleme zu vermeiden, sollten aber auch diese Unternehmen einige Punkte beachten.

„Aus den Augen aus dem Sinn“ denken einige Unternehmenslenker, sobald der Markt China weder als Einkaufsmarkt noch als Absatzmarkt interessant ist. Dabei kann es durch diese Strategie zu schwerwiegenden Nachteilen für die betroffenen Unternehmen kommen.

„Wir empfehlen jedem Unternehmer, sich mit China zu beschäftigen“ sagt Dirk Mussenbrock von der Mussenbrock & Wang GmbH in Hamburg. „Es gibt ein Minium an Aktivitäten, die jedes  Unternehmen mit Blick auf China durchführen sollte.“

Aus Sicht der Mussenbrock & Wang gehören folgende 6 Punkte dazu:

1.    Beobachten

Auch wenn China derzeit nicht ihr Zielmarkt ist, sollten Sie diesen Markt beobachten. Setzen Sie sich mindestens 2x im Jahr mit ihrem Vertriebs- und Marketingteam zusammen, um die Situation neu zu bewerten.

2.    Plagiate

Beobachten Sie ihre derzeitigen Absatzmärkte intensiv und sensibilisieren ihre Mitarbeiter bezüglich Raubkopien. Informieren Sie auch ihre Kunden und etwaige Distributoren oder Großhändler, damit diese Sie beim Bekanntwerden von Raubkopien benachrichtigen. Versuchen Sie auch Märkte zu beobachten, die Sie derzeit nicht bearbeiten.

3.    IPR / Markenrechte
Stellen Sie sicher, dass alle ihre genutzten Marken auch in China registriert sind. Im Extremfall wird ihre Marke durch ein anderes Unternehmen in China registriert – und Sie haben das Nachsehen. In China gilt „First to File“. Sprechen Sie mit ihrem Anwalt für Markenrecht.

4.    IPR / Patente, Gebrauchsmuster, Geschmacksmuster
Beraten Sie sich mit ihrem Patentanwalt, wie ihre Schutzrechtstrategie für China aussehen sollte. Das betrifft Patente, Geschmacksmuster und Gebrauchsmuster.
Auch das Thema Patentrecherchen sollte besprochen werden.

5.    Competitive Intelligence
„Nur wer seinen Feind kennt, kann die Schlacht gewinnen“. Achten Sie darauf, was ihre Wettbewerber in China machen. Und achten Sie darauf, welche chinesischen Unternehmen bald ihre Wettbewerber sein könnten. Seien sie vorbereitet – chinesische Unternehmen streben auf den Weltmarkt.

6.    Kunden
Was machen Ihre Kunden? Verkaufen diese ihre Produkte oder ihre Produkte als Komponenten anderer Produkte nach China? Prüfen Sie dies regelmäßig und bewerten Sie dann die Situation zusammen mit ihren Kunden.

Diese 6 Punkte sollten in regelmäßigen Abständen überprüft bzw. umgesetzt werden. Dadurch erreichen die Unternehmen einen nötigen Schutz mit Blick auf China. Aufwand und Kosten stehen in einem gesunden Verhältnis zu etwaigen Folgekosten bei Nichtbeachtung.

 

Unternehmensportrait

Die Mussenbrock & Wang GmbH ist ein Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen mit Fokus auf China. Das Unternehmen berät kleine und mittelständische Unternehmen beim Eintritt in den chinesischen Markt sowie den nachfolgenden Aktivitäten.

Ergänzend werden zahlreiche mit dem Markteintritt verbundene Dienstleistungen angeboten. Dazu gehört auch eine „Office-in-Office“ Lösung.

Mit Büros in Hamburg und Dalian/China ist der persönliche Kontakt zu den Klienten in Deutschland ebenso gewährleistet – wie der Zugang zu den Netzwerken und Ressourcen in China.

Gesellschafter sind der Hamburger Dirk Mussenbrock, sowie Wang Lei, welcher das Büro in Dalian verantwortet. Die Gesellschaft ist eine GmbH nach deutschem Recht.

 

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