Ärger um Hamburgs Expo Haus

22.02.11

Das von der Hansestadt Hamburg für die Expo 2010 in Auftrag gegebene „Hamburg House“ sorgt für Ärger. Das Haus weist Mängel an Dach und Lüftungsschächten auf, die wohl durch die schnelle Fertigung entstanden sind.

Der Generalunternehmer „Shanghai Construction“ wartet noch immer auf die finale Abrechnung mit der Hansestadt Hamburg. Dabei sorgt nicht nur die Bauqualität für Ärger – von diversen Seiten wurde zum einen die „betonlastigkeit“ des Gebäudes bemängelt – von anderer Seite auch die hohe Investitionssumme von 6,2 Millionen Euro.

Andere deutsche Städte hatten weitaus weniger für die Expo investiert – und schneiden im Erfolg wohl besser ab als die Aktivitäten der Hamburger. Auch die weitere Nutzung ist bisher noch nicht geklärt. Ein Design Büro und eine Firma für „nachhaltiges Wirtschaften“ hätten Interesse gezeigt.